Gerechte steuerliche und sozialversicherungs­rechtliche Rahmenbedingungen für den Profisport

Die Mitglieder der IPD – sowie insbesondere ihre Clubs und Vereine – stehen auch international in einem sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerb. Dabei entscheidet die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in erheblichem Maße, welche sportlichen Möglichkeiten den Clubs zur Verfügung gestellt werden können.

Zudem leistet die Durchführung und Ausrichtung internationaler Sportgroßveranstaltungen wie Welt- und Europameisterschaften oder ein Champions-League-Finale einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Standorts Deutschland mit seiner ausgezeichneten Infrastruktur an Sportstätten.

Standort für internationale Sportveranstaltungen

Sportliche Großveranstaltungen wie Europa- oder Weltmeisterschaften und die großen europäischen Clubwettbewerbe müssen auch in Zukunft nach Deutschland vergeben werden können. Aus diesem Grund müssen auch in Deutschland die international anerkannten Vergabekriterien erfüllt werden.

Die IPD fordert daher rechtliche Rahmenbe­dingungen, die die Durchführung internationaler Sportwettbewerbe weiterhin ermöglichen.

 

Sozial­ und Steuergesetzgebung

Die Sportler der Mitglieder der IPD sind regelmäßig als ordentliche Arbeitnehmer beschäftigt und fallen unter die Regelungen zur deutschen Sozialversicherung. Der Profisport trägt erheblich zum Steueraufkommen bei. Selbstverständlich steht der Profisport auch für die durch ihn verursachten Kosten im Bereich der Sozial- und Unfallversicherung ein.

Sollen aber auch Unfallrisiken von Freizeitsportlern, die geringfügige Aufwandsentschädigungen, Prämien o.ä. erhalten, von den gesetzlichen Sozialversicherungssystemen erfasst und getragen werden, kann der Profisport die entstehenden finanziellen Lasten nicht allein tragen. Vor diesem Hintergrund ist eine sachgemäße Festlegung, ab wann ein Sportler als Berufssportler im Sinne der Sozial- und Unfallversicherung gilt, wichtige Voraussetzung für einen funktionierenden Profisport. Sofern auch Amateure außerhalb des Profisports in den Genuss der gesetzlichen Sozial- und Unfallversicherung kommen sollen, ist eine sachgerechte Verteilung dieser Kosten zu erreichen.

Im Bereich der Sozial und Steuergesetzge­ bung fordern die Mitglieder der IPD gerech­te Beiträge, die sich an der konkreten Ver­ursachung von Kosten durch den Profisport orientieren. Entscheidend hierfür ist insbe­sondere die Gruppe der Berufssportler ent­sprechend der tatsächlichen Gegebenheiten zu fassen.

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